Das Landesfeuerwehrmuseum M-V wurde von Uwe Rosenfeld  gegründet, nachdem über 30 Jahre 
alte Feuerwehrtechnik gesammelt wurde  Es befindet sich in den Hallen einer ehemaligen Landmaschinenwerkstatt in Meetzen.

Im Jahr 1989 begann die Wende. Die DDR öffnete die Grenzen, und was bisher nur wenige kannten, 
war nun für jeden erreichbar.Feuerwehrfahrzeuge aus 40 Jahren DDR - Produktion, die über Jahrzehnte 
treu ihren Dienst versehen haben, wurden mit einem Male wertlos und gegen modernere Westtechnik ersetzt.

Die ehemaligen DDR - Feuerwehren erhielten viele alte Fahrzeuge aus den alten Bundesländern und
verschrotteten die noch vorhandene Technik. Es war traurig mit ansehen zu müssen, das die eigentlich soliden
Fahrzeuge in so kurzer Zeit auf diese Weise von der Straße verschwanden, zumal die Sonderfahrzeuge
nur in geringen Stückzahlen gebaut wurden.

Eines war klar, es mußten Fahrzeuge erhalten bleiben. Und so wurde begonnen, die ältesten der DDR - Nutzfahrzeuge
vor der Verschrottung zu retten Horch G5 und H6, S4000-1, Robur - LO und B1000, Garant und H3A und zuletzt der W50,
von jedem in der DDR gebauten Feuerwehrfahrzeug wenigstens einen - das war das Ziel. Und so wurde  die 
Landmaschinenwerkstatt Meetzen erworben, renoviert und zu einem Feuerwehrmuseum umgebaut.

Fahrzeuge kamen dazu, neue Hallenteile mußten renoviert und ausgebaut werden, um die immer größer werdende
Sammlung unterzubringen. Zwischendurch wurden  Exponate aus ganz Deutschland gesammelt. 
Uniformen, Orden, Literatur, Leitern und Technik, alles was die Feuerwehren bis etwa 1990 und besaßen. 
Zum Zeitpunkt der Eröffnung waren über 2000 Exponate zusammengetragen - und dafür wurden tausende von Kilometern
gefahren, bis nach Sachsen oder Berlin. Ohne die Unterstützung der Feuerwehren wäre das Museum heute undenkbar. 
Da werden die Exponate oft zu Sonderkonditionen abgegeben. Museumsleiter Uwe Rosenfeld sieht das Museum auch als 
Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehren und  deren Verbände und eine Verpflichtung zum Erhalt von Kulturgütern für spätere
Generationen, so dass auch umfangreiche Privatmittel in die Exponate investiert werden. Es wird aber nicht nur ausgestellt,
es wird auch restauriert, gesammelt und geforscht. Eben alles, was zum Tätigkeitsbereich eines Museums gehört.  

Aufgrund der Bedeutung des Museums für Mecklenburg - Vorpommern, und der überregionalen Sammlung aus dem
gesamten Bundesland, wurde das Feuerwehrmuseum Meetzen im Jahre 2001 zum Landesfeuerwehrmuseum
für Mecklenburg Vorpommern ernannt.

Die Sammlung des Museums wurde laufend weiter ausgebaut, auch mit Int. Exponaten. Der Platz in den Hallen in
Meetzen war nicht mehr ausreichend, so daß die Sammlung auf zwei Standorte mit unterschiedlicher Bedeutung getrennet wurde.
Es entstand  in der Landeshauptstadt Schwerin deutschlands größtes Feuerwehrmuseum auf über 4500 m² Fläche, 
das Int. Feuerwehrmuseum Schwerin. Homepage:  www.ifm-schwerin.de.

In Meetzen ist das Regionalmuseum für M-V und den Landkreis NWM auf 1800m², zusätzlich mit dem Depot, 
dem Archiv  und der Restaurierungswerkstatt neu entstanden.  

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